03 Juni 2015

MECKER MITTWOCH


Wenn es eines gibt, das ich leidenschaftlich gerne mache, ist es meckern. Denn obwohl ich allgemein gesehen ein sehr offener und gut gelaunter Mensch bin, ist es mir immer wieder ein inneres Blumenpflücken mich über Kleinigkeiten aufzuregen.

Heutiger Anlass: Schlechtes Benehmen im Kino!


Erst gestern war ich im Kino um mir Pitch Perfect 2 anzusehen , und es muss gesagt sein, allein beim Gedanke an die weichen Kinosessel erreiche ich einen euphorischen Zustand. Mein Kino ist einer meiner liebsten Orte - wenn ich es mir genau überlege, sollte ich es als Zweitwohnsitz anmelden - und dementsprechend schätze ich es sehr, wenn ich meinen Kinobesuch in vollen Zügen genießen kann.

Leider geht das nicht, wenn pro Vorstellung geschätzte 50 Handys klingeln, manche Leute meinen durchgehend tuscheln zu müssen, irgendwelche Vollidioten während der Vorstellung lautstark telefonieren oder Kinder meinen, permanent von hinten gegen den Sitz treten zu müssen oder gar ihre Stinkefüße über den Sitz legen! Wenn dann auch noch eine menschliche Giraffe vor einem sitzt, die während EINES Filmes nicht einmal, nicht zweimal sondern gleich DREI MAL aufs Klo geht und dabei jedes Mal schön durchs Bild läuft, ist der Kinobesuch perfekt.

Ich mein ernsthaft?! Wie schwer ist es vor dem Film aufs Klo zu gehen, das Handy lautlos zu schalten und sich wie ein normaler Mensch in den Kinosessel zu setzen? Verdammte Hacke, get it together!



01 Juni 2015

MIXTAPE MONDAY

REVIEW: MUMFORD & SONS - WILDER MIND

Lange mussten wir warten, doch seit knapp einem Monat ist es draußen: Wilder Mind, das neuste Schmuckstück der Folk-Rock Band Mumford & Sons.
Nachdem die letzten beiden Alben soundtechnisch relativ ähnlich klangen, überrascht nun das dritte Album mit elektrischen Klängen.
Die vier Jungs haben Banjo gegen E-Gitarre getauscht und somit ihr berühmtestes Merkmal abgelegt. Trotz allem bekommt man durch die tollen Texte und die unverwechselbare Stimme Marcus Mumfords nach wie vor ein unvergessliches Mumford & Sons - Feeling.
Stil zwar leicht geändert, aber trotzdem authentisch geblieben: So lob ich mir das!


Besonders hörenswert, meiner Meinung nach: Tompkins Square Park, Wilder Mind & Ditmas



mumford

31 Mai 2015

HOW TO: SURVIVE A FESTIVAL


Der Sommer steht vor der Tür und das kann nur eines heißen: Die Festival Saison beginnt!
Leider komme ich dieses Jahr wegen meinen Abiturprüfungen nicht in den Genuss eines Dosenbier- und Musikbeladenen Wochenendes, allerdings gebe ich gerne Tipps an Festival-Neulinge weiter, die nicht wissen was sie auf jeden Fall mitnehmen sollen.

Hier meine  5 festival-must-haves:

Panzertape: Dinge sind erst dann kaputt, wenn man sie nicht mal mehr mit Panzertape retten kann! Ganz egal ob die Stangen vom Billigpavillon schlappmachen, die Schuhe ein Loch in der Sohle haben oder ein Loch in der Zeltplane ist: Panzertape drüber und fertig! Zu viel von dem Lebensretter kann man übrigens nie dabei haben: Vergessliche Zeltnachbarn bedanken sich meist großzügig mit kaltem Dosenbier, wenn man ihnen aushilft. Außerdem lässt sich mit dem Tape eine super Tetra-Pak-Tasche basteln. Einfach einen Umhängegurt aus Panzertape am Tetra-Pak festmachen und ab damit aufs Festivalgelände!

Gummistiefel: Nichts ist schöner als (trockenen Fußes) im Regen zur Lieblingsband zu tanzen. Und da das Wetter meistens eh das macht, was es will, rate ich dringendst dazu ein paar Gummistiefel mit zu nehmen. Wenn das Wetter gut aussieht, kann man sie ja im Kofferraum liegen lassen, aber spätestens wenn das Zelt 10cm im Matsch versinkt, ist man dankbar ein Paar mitgenommen zu haben. Gummistiefel eignen sich übrigens auch hervorragend für versiffte Klos und Duschen.

Trockenshampoo und Feuchttücher: Apropos versiffte Duschen: Da wollt ihr wirklich nicht hin! Selbstverständlich sagt keiner was, wenn ihr euch nach einer verschwitzten Konzertsause kurz abduschen wollt. Völlig unnötig ist aber das Beauty Verhalten einiger Ladies, die schon morgens um 6 mit Nassrasierer, Körperpeeling, riesen Make-up Tasche und Haarkur bewaffnet vor den Duschen stehen. Ernsthaft, wir sind auf einem Festival, nicht bei gntm!

Dosenravioli: Hach, der Retter in der Not. Schmeckt sowohl warm als auch kalt und kann dann einem schon mal den Tag retten. Ich hatte auch schon das Vergnügen mir ein Zelt mit Menschen zu teilen, die meinten sie bräuchten für die 3 Tage 10kg Obst, 4 Packungen Vollkornkekse usw. Die Hälfte davon ist dann bei 40°C im Zelt vergammelt. Mir reichen daher drei Dosen Ravioli und ein paar 5-Minuten Terrinen. Normalerweise kauft man sich letztendlich sowieso an einem der unzähligen Essensstände irgend einen Snack.

Heringe: Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der VERDAMMTE HERINGSDIEB und der spinnt! Pauschal lässt sich sagen: Immer doppelt so viele Heringe fürs Zelt mitnehmen als man braucht. Es gibt nämlich immer Idioten die Nachts auf Heringsraubzug gehen. Übrigens werden nicht nur Heringe gerne geklaut, auch Campingstühle und sogar ganze Pavillons werden Nachts gerne mal entwendet. Am besten also alle kleinen Gegenstände nachts mit ins Zelt nehmen. 


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